Siedlung Schillerpark

Schon 1914 gab es bereits ein erstes Konzept für die Bebauung für das Baugelände im Norden von Berlin am Schillerpark. Vorgesehen waren geschlossene fünfgeschossige Blockrandbebauungen ohne Seitenflügel oder Quergebäude und mit großen begrünten Innenhöfen.








Erst 1924 wurde der Berliner Architekt Bruno Taut mit einem neuen Planungsentwurf der Siedlung beauftragt. Er entschied sich allerdings nicht für die ursprünglich geplante geschlossene Bauweise, sondern für eine offene. So entstanden nach holländischem Vorbild freistehende, viergeschossige Häusergruppen aus rotem Backstein, verziert mit weißen und blauen Putzflächen.




Die Wohnungen haben eineinhalb bis viereinhalb Zimmer, ausgestattet mit Bädern und Loggien. Alle begrünten Innenhöfe und Kinderspielplätze waren und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Siedlung zählt u. a. mit ihren Flachdächern zu den ersten modernen Wohnsiedlungen in Berlin.


Heute gehört die Siedlung mit 593 Wohnungen der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.
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