Die Weiße Stadt

Noch kurz vor dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1931 entstand die Siedlung südlich des alten Dorfangers zwischen der Aroser Allee, der Emmentaler Straße und der Genfer Straße.







Innerhalb von drei Jahren erbauten die Architekten Otto Rudolf Salvisberg, Bruno Ahrend und Wilhelm Büning die Siedlung. Ihren Namen erhielt die Siedlung aufgrund der weißen Tünchung der Häuserfassaden. Die Häuser wurden ganz im Stil der reinen Sachlichkeit konzipiert und bestechen durch eine experimentelle Bauweise.

 


Einzige Vorgabe war, möglichst in Zeilenbauweise und nur mehrgeschossige Gebäude zu bauen, ausgestattet mit Bad, WC, Loggia und Heizung. Ein Großteil der Häuser und Wohnungen zählt heute zum Besitz der Deutsche Wohnen Gruppe und der GSW. Bemerkenswert sind die großzügigen Grünanlagen, für dessen Gestaltung eigens der Berliner Gartendirektor Ludwig Lesser herangezogen wurde.

Auch die Infrastruktur der Siedlung galt mit einem eigenem Zentralheizwerk, Gemeinschaftswaschküchen, Kindergärten, Schulen, einem Ärztehaus und kleinen Einkaufsläden als besonders vorbildlich und umfangreich.