Gartenstadt Falkenberg

Mit seinen kleinen Häusern, den farbenfrohen Fassaden und den gepflegten Kleingärten verbreitet die Siedlung Falkenberg ein mediterranes Flair in der Großstadt Berlin. Bereits kurz nach der Jahrhundertwende von 1913-1916 entstand die Gartenstadt Falkenberg. Um den Bau dieses außergewöhnlichen Stadtteils realisieren zu können, gründeten 30 Baugenossen die "Baugenossenschaft Gartenvorstadt Groß-Berlin".



Der leitende Architekt der Deutschen Gartenbaugesellschaft Bruno Taut sah in seinem visionären Bebauungsplan eine weiträumige Gartenstadt für 7500 Bewohner aus allen Bevölkerungsschichten vor. Es sollten ebenso kleine Etagenwohnhäuser mit Küche, Stube und Kammern sowie großzügige Bürgerhäuser entstehen.




Infolge des Krieges konnte allerdings nur ein Teil der Mehr- und Einfamilienhäuser realisiert werden. Heute besteht die Siedlung aus dem Akazienhof, der Gartenstadtstraße und einem Hof, umringt von kleinen Häusern. Bemerkenswert an der Siedlung Falkenberg sind nach wie vor die Gärten, die eigens für die Selbstversorgung der Mieter angelegt wurden.


Die Gestaltung dieser Kleingärten übernahm der Berliner Gartendirektor Ludwig Lesser. Man geht davon aus, dass Lesser auch die Planung der gemeinschaftlichen Freiflächen übernahm. Die Gartenstadt Falkenberg ist heute im Besitz der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG.
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